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Landräte aus OWL und Bielefelds OB mit dringendem Appell
Wildwuchs bedroht Akzeptanz von Windenergie
Das Ziel von Sven-Georg Adenauer (Gütersloh), Pit Clausen (Bielefeld), Ali Doğan (Minden-Lübbecke), Dr. Axel Lehmann (Lippe), Jürgen Müller (Herford), Christoph Rüther (Paderborn) Michael Stickeln (Höxter): Der Bundestag soll noch vor der Wahl am 23. Februar die Gesetzeslücke schließen. Im Schreiben an die heimischen Abgeordneten zitieren sie einen Gesetzesentwurf der CDU/CSU-Fraktion, der über die Parteigrenzen hinweg in OWL auf Zustimmung stößt. Darin heißt es unter anderem, dass WEA untersagt werden könnten, wenn „sich der Vorhabenstandort außerhalb eines ausgewiesenen oder in Planung befindlichen Windenergiegebiets (…) liegt.“
Hintergrund der Antragsflut für WEA in nicht dafür vorgesehenen Flächen sind die Regionalpläne. Weil diese überarbeitet werden, fehlt ein rechtliches Steuerungsinstrument, um die Anträge abzulehnen. Der Versuch der Landesregierung, mit einer Übergangsregelung Zeit zu gewinnen, scheiterte vor dem Oberverwaltungsgericht NRW (Münster). Die OWL-Kreise und die Stadt Bielefeld sind unterschiedlich von der Antragsflut betroffen: Von den laufenden 743 Genehmigungsverfahren insgesamt entfallen zwei Verfahren auf die Stadt Bielefeld (keins außerhalb der Windenergieflächen), 51 auf den Kreis Minden-Lübbecke (alle außerhalb), 61 auf den Kreis Gütersloh (36 außerhalb), 68 auf den Kreis Lippe (53 außerhalb), 237 auf den Kreis Paderborn (164 außerhalb) und 324 auf den Kreis Höxter (134 außerhalb). In der Sache sind sich alle Politiker parteiübergreifend einig.